| Lernen an der Pankower Kissingenstraße seit 1907 |
![]() Das Pankower Realgymnasium in der Kissingenstraße 12 - ein Schulneubau für 780.000 Reichsmark - Die Gemeindevertretung beschloss am 25.3.1905 den Bau eines neuen Realgymnasiums, da die Lateinklassen in der "Realschule zu Pankow" völlig überfüllt waren. Im Herbst 1905 begannen die Ausschachtungsarbeiten; auch die Kissingenstraße, in der bis dahin nur das Amtsgericht und die Kirche standen, wurde verbreitert und mit Bäumen bepflanzt. Das Gebäude wurde nach Plänen des Pankower Architekten Wilhelm Johow errichtet. Die neue Schule wurde am 15.10.1907 eröffnet und am 7.11.1907 feierlich eingeweiht. Das Schulensemble bestand aus dem Hauptgebäude,in dem sich neben den Klassenräumen und der Aula auch Wohnungen für den Hausmeister und den Heizer befanden, einer Turnhalle und einem Abortgebäude. Die Villa an der Borkumstraße war das Wohnhaus des Direktors. Der turmartige Aufbau auf dem Seitenflügel wurde für den Astronomieunterricht genutzt. |
| Auf dem Schulweg - historische Ansichten der Kissingenstraße | |
| Den Namen Kissingenstraße erhielt die Straße im Jahr 1906. Davor war es die Straße 6. | |
Berliner-, Ecke Kissingenstraße im Hintergrund das Realgymnasium |
Kissingenstraße im Hintergrund das Realgymnasium |
Kissingenstraße mit Amtsgericht, Realgymnasium u. Kirche |
Kissingenstraße mit Realgymnasium und Kirche |
![]() Schüler des Realgymnasiums mit Schulmützen in der Kissingenstraße um 1907 |
| In der Schule - historische Ansichten des Realgymnasiums | |
Ansicht von der Kissingenstraße mit dem vorderen Haupteingang |
Ansicht von der Borkumstraße mit Turm, Turnhalle und Direktorenwohnhaus |
linke Seitenansicht von der Kissingenstraße |
rechte Seitenansicht von der Kissingenstraße |
Hofeingang |
obere Wandelhalle mit Skulptur des Odysseus |
Aula |
untere Wandelhalle |
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Damals trugen die Knaben Schülermützen, wobei sich die Schulen farblich unterschieden.
Die Farbe des Realgymnasiums war ein helles Blau.
Durch Litzen und Sterne wurden die einzelnen Klassenstufen gekennzeichnet. Die Mützenfarbe der Oberrealschule war dunkelrot. |
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Von 1938 an trug man statt der Schulmützen die HJ-Uniformmützen. Damit endete die Tradition dieser speziellen Identifikation mit der Schule. ( Quelle: Werner Buntrock ) |
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| Aus der Schulzeit um 1907 | |
![]() Zweisitzer-Schulbank aus Holz mit eingelassenen Tintenfässern |
![]() Tintenfass mit Federhalterablagen und Federhalteraufbewahrungsgefäß |
| Schulbücher für die höheren Lehranstalten | |
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